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Familienaktivierung

Familienaktivierung, auf Grundlage von § 31 SGB VIII

  • Ambulante Soforthilfe in akuten Krisensituationen 24/7
  • Pädagogische Diagnostik mit dem Fachverfahren SKEED
  • Situationsanalyse und Gefahreneinschätzung
  • Krisenarbeit im Familiensystem

Umfang der Hilfe

  • Dauer 4-6 Wochen
  • maximal 20 FLStd./Woche
  • optional Rufbereitschaft 24h, 7 Tage/Woche

Das Einsetzen einer Familienaktivierung ist geprägt durch akute Krisen des Familiensystems und durch eine akut vermutete Kindeswohlgefährdung.

Die Arbeitsweise der Hilfe

  • Zweierteams (Mann/Frau)
  • wertschätzende Grundhaltung
  • Kontrolle des Kindeswohls
  • systemische Bedürfnisanalyse
  • Initiierung und Begleitung einer möglichen Inobhutnahme
  • Begleitung von Krisen, Krisen für Veränderung nutzen
  • Hilfe bei der Sicherstellung der Lebensgrundlagen (Wohnsituation, Finanzen, Gesundheit etc.)
  • diagnostische Arbeit
  • Voraussetzungen für den Verbleib des/der Kindes/er in der Familie eruieren
  • bei Säuglingen Feinzeichen Diagnostik, evtl. tägliche in Augenscheinnahme
  • Abschlussbericht mit Einschätzung und Empfehlung

Verlauf der Hilfe

Im Erstgespräch werden die Inhalte der Hilfe gemeinsam erarbeitet und in einer schriftlichen Vereinbarung von der Familie unterzeichnet.
Es folgt eine kurze Vorstellung der für die Familie relevanten Rahmenbedingungen des Konzeptes.

Die Arbeitszeiten und Termine orientieren sich flexibel an dem Bedarf der Klienten. Dies schließt nach Absprachen Arbeitszeiten während Wochenenden und an Feiertagen ein.
Wird eine Rufbereitschaft eingerichtet, ist ein/e Mitarbeiter/in des FA Teams rund um die Uhr telefonisch zu erreichen.

Für die Tätigkeit halten die Mitarbeiter/innen eigene Büros, Fahrzeuge und Arbeitsmaterialien vor.
Die räumliche Ausstattung beinhaltet:

  • Räume für Einzelgespräche
  • Besprechungsräume für größere Runden
  • Inventar für begleitete Umgänge
  • PC Arbeitsplätze

Für den jeweiligen Auftrag nehmen die Mitarbeiter/innen eine externe Supervision in Anspruch.